Mit diesen 5 Denkfallen blockieren wir uns selbst (2)

Posted on Posted in Zum Kopfschütteln

2.) Die Zukunft wird in einer Katastrophe enden

Das Katastrophendenken ist eine Denkfalle, bei der wir grundsätzlich davon ausgehen, dass die Zukunft etwas Unangenehmes birgt. Daraus entsteht eine Art Angst vor dem Morgen. Es entsteht ein Gefühl von existenzieller Unsicherheit, und in der Folge wird jedes Ereignis in unserem Leben als Vorbote eines schrecklichen Untergangsszenarios erlebt. Im Rahmen der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit wirkt so ein Denkfehler wie eine Bankrotterklärung. Neuorientierungen sind nahezu ausgeschlossen, denn wir befinden uns in einer Art Opferhaltung, die sich mit einer allmächtigen Ohnmacht beschreiben lässt. Jeder Versuch, diesem Zustand zu entkommen, wird gefühlt wieder in einer Katastrophe enden. Dieses Denkmuster sorgt für eine Art Endlosschleife, aus der sich ein Mensch nur selten alleine befreien kann.

Beispiele für das Katastrophendenken gibt es reichlich. Das Festhalten an einer Beziehung, obwohl sie einen unglücklich macht. Oder das Festhalten an einem Job, obwohl man sich dort nicht mehr wohlfühlt. Alles aus Angst, die Veränderung könnte noch schlimmer werden als die augenblickliche Situation. Eine extreme Form des Katastrophendenkens ist es, ein Unglück, das anderen widerfahren ist, als sehr wahrscheinlich für das eigene Leben anzunehmen. Katastrophendenken versetzt die Menschen in lähmende Angstzustände. Sie werden passiv – und dies in Momenten, in denen eigentlich Mut und Aktivität gefragt sind.

Beste Grüße
Rainer Winter

#crestcoming

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.