Mit diesen 5 Denkfallen blockieren wir uns selbst (3)

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3.) Ich selbst und andere brauchen Druck

Die dritte Denkfalle entspricht den Normen der heutigen Leistungsgesellschaft und ist daher weit verbreitet. Gerade Führungskräfte sind der Meinung, dass sie sich selbst und ihren Mitarbeitern immer wieder Druck machen müssen, damit die Ziele des Unternehmens erreicht werden. Durch ihre weite Verbreitung gehört diese Denkfalle zu den gravierendsten, denn sie wird nicht als solche wahrgenommen. Eine gängige Formulierung dabei ist die Wenn-Dann-Formulierung: „Wenn du das nicht schaffst, dann bist du ein Versager.“ Oder: „Wenn du diese Chance nicht nutzt, dann bedeutet das das Aus für deine Karriere.“

Diese Formulierungen gehören in der Geschäftswelt zum Alltag und sind mitverantwortlich dafür, dass Burnout immer mehr um sich greift. Die extremsten Formen des Druckmachens sind blinder Aktionismus und hektische Betriebsamkeit, ohne den genauen Grund dafür zu kennen. Wobei es oft besser wäre, ruhig zu werden und zu überlegen, was in der augenblicklichen Situation am sinnvollsten ist. Doch oft kommt es zum Denkfehler des Druckmachens, bevor wir es schaffen, die Grundannahmen unserer bisherigen, vielleicht nicht mehr stimmigen Entscheidung in Frage zu stellen.

Beste Grüße
Rainer Winter

#crestcoming

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